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	<title>Zucker | Natur &amp; Vital</title>
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	<description>Unabhängige Informationen für Ihre Gesundheit</description>
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	<title>Zucker | Natur &amp; Vital</title>
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		<title>Gekaufte Mandelmilch &#8211; Teures Wasser mit Verdickungsmitteln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[natuvi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2015 09:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mandelmilch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept Mandelmilch]]></category>
		<category><![CDATA[Verdickungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[Mandelmilch aus dem Handel enthält oft nur 2 % Mandeln Durch die steigende Anzahl an Vegetarier und Verganer werden Milchersatzgetränke wie Soja Milch, Kokosmilch und Mandelmilch immer beliebter. Doch was ist wirklich drin und ist Mandelmilch gesund? &#160; Woraus besteht industriell hergestellte Mandelmilch? Wenn man sich die Werbesprüche von Alpro durchliest, könnte man glatt meinen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mandelmilch aus dem Handel enthält oft nur 2 % Mandeln</h2>
<p>Durch die steigende Anzahl an Vegetarier und Verganer werden Milchersatzgetränke wie Soja Milch, Kokosmilch und Mandelmilch immer beliebter. Doch was ist wirklich drin und ist Mandelmilch gesund?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Woraus besteht industriell hergestellte Mandelmilch?</h3>
<p>Wenn man sich die Werbesprüche von <strong>Alpro</strong> durchliest, könnte man glatt meinen, etwas ganz Gesundes zu trinken:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8222;<em>Wie für unseren Mandeldrink Original verwenden wir auch für die ungesüßte Variante ganze mediterrane Mandeln, rösten sie leicht (damit der natürliche Geschmack besser herauskommt), mahlen sie dann zu einer cremigen Mandelmasse und fügen Wasser hinzu.</em>&#8222;</p>
<p>In Wahrheit beträgt die cremige Mandelmasse nicht mehr als 2%: Wenn das Ganze dann mit Wasser aufgefüllt wird, erhält man eine trübe Suppe und keinen köstlich puren Mandelgenuss, wie Alpro vollmundig schreibt. Damit  eine annehmbare Konsistenz entsteht, wird kräftig mit Chemie nachgeholfen:</p>
<header id="mf151">
<h4 id="mf152" class="GA-expandCollapseItem"><span id="mf153" class="GA-expandCollapseItem">ZUTATEN</span></h4>
</header>
<div id="mf154" class="main">
<div id="mf155" class="textblock">
<p id="mf156" style="padding-left: 30px;">Wasser,<span class="Apple-converted-space"> </span><strong id="mf157">Mandeln</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>(2%), Tricalciumphosphat, Meersalz, Stabilisatoren (Johannisbrotkernmehl, Gellan), Emulgator (Sonnenblumenlecithin), Vitamine (Riboflavin (B2), B12, D2, E).</p>
<h5>Tricalcimphosphat &#8211; Was ist dies?</h5>
<p style="padding-left: 30px;">Calciumphosphate sind Abkömmlinge der Phosphorsäure (E 338). Je nachdem, wie viele Calciumatome im Molekül gebunden sind, werden drei Varianten unterschieden: Monocalciumphosphat, Dicalciumphosphat und Tricalciumphosphat.</p>
<ul>
<li>
<p class="contentbody">Durch große Mengen Phosphat (1,5 bis 2,5 g pro Tag) wurden ein Abfall des Calciumspiegels und ein Anstieg des Parathormonspiegels im Blut beobachtet.</p>
</li>
<li>Es wird diskutiert, ob ein Zuviel an Phosphat mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüchigkeit im Kindes- und Jugendalter einhergeht. Während der Gesetzgeber von der Unbedenklichkeit ausgeht, raten Verbraucherschützer von einem häufigen Verzehr ab.</li>
</ul>
<h5>Neben Johannisbrotkernmehl kommt als <strong>Stabilisator Gellan</strong> zum Einsatz. Was ist dieser Stoff?</h5>
<p style="padding-left: 30px;">Gellan ist ein sehr langkettiges<span class="Apple-converted-space"> </span>Kohlenhydra<a class="highlight" href="http://www.transgen.de/lexikon/109.kohlenhydrate.html">t</a><span class="Apple-converted-space"> </span>aus verschiedenen, in charakteristischen Vierergruppen verbundenen Einfachzuckern, das in der Natur in der Bakterienart<span class="Apple-converted-space"> </span><em>Pseudomonas elodea</em><span class="Apple-converted-space"> </span>vorkommt. Schon in geringer Konzentration bildet Gellan aus Flüssigkeiten feste, klare Gele, die bei Änderungen des Säuregrads und der Temperatur stabil bleiben.<span class="Apple-converted-space"> (Quelle: http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/156.e418_gellan.html)<br />
</span></p>
<p>Klingt doch einfach lecker. Bakterien sind doch einfach nützliche Wesen, sie schaffen es sogar, aus einer trüben Wasserbrühe einen <em>köstlich puren Mandelgenuss</em> zu schaffen.</p>
<p>Was an dem Getränk noch pur ist, erschließt sich mir leider nicht, wenn ich die ganzen Zusatzstoffe ansehe.</p>
<h3>2% Mandeln &#8211; Warum ist das Getränk so teuer?</h3>
<p>Die Alpro Mandelmilch wird bei Amazon für 3,44 € verkauft. Darin enthalten sind dann 20 Gramm Mandeln auf die 1 Liter Verpackungsgröße. Wenn Sie im Supermarkt heute Mandeln kaufen, zahlen Sie etwa 0,30 € für diese Menge. Eine Firma wie Alpro wird aufgrund des Einkaufsvolumens bestimmt noch viel weniger zahlen. Die billigen Füllstoffe wie Wasser, Stabilisatoren, Emulgator und künstliche Vitamine kosten fast nichts. Warum ist die Mandelmilch im Verkauf dann 1000 % teurer?</p>
<p>Einfach gesagt, weil viele Verbraucher so naiv sind und bereit sind, soviel Geld für Wasser mit Zusatzstoffen zu bezahlen.</p>
<h4>Die Lebensmittelkonzerne verdienen mehr Geld mit diesen Nachbauten als mit dem Originalprodukt</h4>
<p>Die steigende Anzahl der Veganer und Vegetarier verfügt über ein höheres Einkommen als der Normalbürger. Sie sind auch bereit, dieses Geld für Ersatzprodukte auszugeben.</p>
<p>Für die Industrie ist es ein Bombengeschäft. Mit billigen Zutaten lassen sich Produkte herstellen, die im Verkauf weit überdurchschnittliche Spannen erzielen. Egal ob Milchersatzprodukte, Fleischimitate, Streichfette o.ä., die Herstellung ist immer extrem billig, der zu erzielende Verkaufspreis extra hoch.</p>
<p>Unterstützt wird dieser Vegan Trend auch durch die sogenannten Leitmedien. Durch eine steigende Anzahl von Berichten über vegetarische und vegane Lebensmittel wird dieser Markt weiter erschlossen. Natürlich freuen sich die Zeitschriften auch über die Anzeigen der Imitat Industrie (oder locken diese Anzeigenkunden schon vorher?).</p>
<h3>Was können Sie tun?</h3>
<p>Wenn Sie keine Milch von Kühen trinken wollen oder können, machen Sie sich Ihre Mandelmilch doch selbst. So wissen Sie, was enthalten ist und müssen nicht den Müll der industriellen Anbieter trinken:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Hier ein einfaches Rezept für selbstgemachte Mandelmilch:</h2>
<div id="rezept_menge"><i>für<span class="Apple-converted-space"> </span>1 Liter <i>Mandelmilch benötigen Sie folgende Zutaten:</i><time datetime="PT720M"></time></i></div>
<div id="rezept_menge"></div>
<div id="rezept_zutaten">
<h3 class="rezept">Zutaten</h3>
<ul class="zutaten">
<li class="zutat">200 g<span class="Apple-converted-space"> </span>Mandeln</li>
<li class="zutat">1 l<span class="Apple-converted-space"> </span>(gefiltertes) Wasser</li>
<li class="zutat">1 TL<span class="Apple-converted-space"> </span>Honig (optional)</li>
<li class="zutat">1 Prise(n)<span class="Apple-converted-space"> </span>Salz</li>
</ul>
<ol>
<li>Die Mandeln unter fließendem Wasser gut abspülen. Anschließend in eine große Schüssel geben.  1 Liter (am besten gefiltertes) Wasser hinzugeben. Abdecken und für 12 Stunden einweichen lassen.</li>
<li>Die eingeweichten Mandeln anschließend abspülen und abtropfen lassen. Gemeinsam mit ca. 1 Liter   Wasser in den Standmixer oder die Küchenmaschine geben. Für den Geschmack 1 Prise Salz und (optional)  1TL Honig hinzugeben. Auf höchster Geschwindigkeit pürieren.</li>
<li>Die Mandelmilch mit den Nussresten durch ein Baumwolltuch in eine große Schüssel oder Karaffe abgießen. Die Nussreste ordentlich auspressen, so dass auch der letzte Rest Mandelmilch genutzt wird.</li>
<li>Die Mandelmilch sofort verzehren oder in einem luftdicht verschlossen Gefäß bis zu 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.</li>
<li>Die übriggebliebene Mandelmasse im Backofen bei ca. 40° schonend trocknen und als Mandelmehl verwenden. Hier ein Rezept für leckere <a href="https://www.mindbodysystem.de/vanillekipferl-lowcarb/">Vanillekipferl</a></li>
</ol>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die bittere Wahrheit über Zucker</title>
		<link>https://www.natuvi.de/die-bittere-wahrheit-ueber-zucker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[natuvi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2014 14:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gifte]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[Zucker schadet Ihrer Gesundheit Zucker fördert das Wachstum von Krebszellen Zucker schädigt das Immunsystem Zucker macht süchtig Zucker in Nahrungsmitteln Natürlicher Zucker ist nicht besser Zucker in Früchten Zucker fördert das Wachstum von Krebszellen In Studien wurde bewiesen, dass Krebszellen bei einem hohen Glukosespiegel im Blut stärker wachsen. Der Glukosespiegel im Blut steigt jedesmal, wenn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zucker schadet Ihrer Gesundheit</h2>
<ul>
<li><a title="Krebszellen wuchern durch Zucker" href="https://www.natuvi.de/die-bittere-wahrheit-ueber-zucker/#krebszellen">Zucker fördert das Wachstum von Krebszellen</a></li>
<li><a title="Das Immunsystem wird durch Zucker geschwächt" href="https://www.natuvi.de/die-bittere-wahrheit-ueber-zucker/#immunsystem">Zucker schädigt das Immunsystem</a></li>
<li><a title="Zucker macht süchtig wie Heroin, Kokain, Alkohol oder Nikotin" href="https://www.natuvi.de/die-bittere-wahrheit-ueber-zucker/#sucht">Zucker macht süchtig</a></li>
<li><a title="Zucker steckt in immer mehr Nahrungsmitteln" href="https://www.natuvi.de/die-bittere-wahrheit-ueber-zucker/#nahrungsmittel">Zucker in Nahrungsmitteln</a></li>
<li><a title="Natürlicher Zucker ist genauso schädlich" href="https://www.natuvi.de/die-bittere-wahrheit-ueber-zucker/#naturzucker">Natürlicher Zucker ist nicht besser</a></li>
<li><a title="Zucker in Früchten ist besser geeignet" href="https://www.natuvi.de/die-bittere-wahrheit-ueber-zucker/#fruchtzucker">Zucker in Früchten</a></li>
</ul>
<p><a name="krebszellen"></a></p>
<h3>Zucker fördert das Wachstum von Krebszellen</h3>
<p>In Studien wurde bewiesen, dass Krebszellen bei einem hohen Glukosespiegel im Blut stärker wachsen. Der Glukosespiegel im Blut steigt jedesmal, wenn Sie zuckerhaltige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Je leichter der Zucker im Stoffwechsel verfügbar ist, desto schneller steigt Ihr Glukosespiegel im Blut. Dabei spielt es keine Rolle ob Sie Zucker pur löffeln, in Getränken zu sich nehmen oder ob er in der Nahrung steckt. Eine zuckerarme Ernährung fördert einen niedrigen Glukosespiegel im Blut. Starke Schwankungen kommen nicht vor, wenn Sie es vermeiden, Zucker zu konsumieren. An der Harvard University in Boston werden seit vielen Jahren Zusammenhänge zwischen der Entstehung von Krebs und Zucker untersucht; Professor Lewis Cantley geht davon aus, dass hoher Zuckerkonsum viele Krebszellen überhaupt erst entstehen lässt. <a name="immunsystem"></a></p>
<h3>Zucker schwächt das Immunsystem</h3>
<p>Nach dem Konsum von Zucker (egal ob Haushaltszucker, Honig, Säfte, Glukose/Fruktosesirup) sind die Immunzellen nicht mehr in der Lage, mit Pathogenen (Virus, Bakterien) effektiv umzugehen. Deshalb besteht ein größeres Risiko, dass überstandene Krebserkrankungen wieder auftreten. Eine neue <a title="Auftreten von Krebs nach regelmäßigen Zuckerkonsum" href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0099816">Studie</a> von Dana-Farber zeigt den Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und dem Wiederauftreten von Dickdarmkrebs und den daraus resultierenden Todesfällen von Stufe III Dickdarmkrebspatienten. Patienten, die mehr als 700 ml zuckerhaltige Getränke pro Tag tranken, haben ein um<strong> 67 % höheres Krebsrisiko</strong> als Patienten, die nur zweimal im Monat diese Menge tranken. Dabei hatten übergewichtige und bewegungsarme ehemalige Krebspatienten das höchste Risiko wieder an Krebs zu erkranken. <a name="sucht"></a></p>
<h3>Zucker macht süchtig</h3>
<p>Wie Studien zeigen, ist die Suchtwirkung von Zucker vergleichbar mit dem von Kokain und Heroin. Es wird sogar behauptet, die Suchtwirkung von Zucker sei höher als die von Kokain. Deutsche Wissenschaftler sind der Frage nachgegangen: <strong>Macht Zucker wirklich süchtig?</strong> An der <em>Universität Heidelberg</em> schaut <em>Professor Falk Kiefer</em> übergewichtigen Patienten ins Gehirn. Stark zuckerhaltige Speisen oder Getränke aktivieren das Belohnungssystem. Das Gehirn reagiert auf Zucker ähnlich wie auf Alkohol oder andere Suchtstoffe und schüttet vermehrt Dopamin aus. &#8222;Dieses dopaminare Belohnungssystem führt dazu, dass alles, was mit dem Konsum von Süßigkeiten zu tun gehabt hat, als etwas Wichtiges, Aufmerksamkeit-Erregendes markiert wird&#8220;, sagt Professor Kiefer. Und das hat Folgen: &#8222;<em>Wenn Sie als adipöser (fettleibiger) Mensch durch die Stadt gehen, dann werden Sie wahrscheinlich dem Eisladen, dem McDonalds mehr Aufmerksamkeit schenken, als wenn Sie als nicht Adipöser ganz neutral auf viele Reize gucken, die da sind.</em>&#8220; Die Vorliebe für Süßigkeiten hat viel mit der Vorliebe für Drogen zu tun, nur das Ausmaß dieses Problems ist bei Drogenabhängigen in aller Regel viel höher. Natürlich gibt es auch die schwer geschädigten adipösen Menschen, die trotz der schweren Folgeschäden gar nicht von Zucker lassen können. Wenn Sie glauben, dies betrifft Sie nicht, verzichten Sie einmal für zehn Tage auf alle zuckerhaltigen Getränke und Speisen. Sie werden wahrscheinlich bereits nach ein bis zwei Tagen die ersten Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Reizbarkeit und starkes Verlangen nach Süßem verspüren. <a name="nahrungsmittel"></a></p>
<h3>Zucker in Nahrungsmitteln</h3>
<p>Vielleicht meinen Sie, Zucker wäre hauptsächlich in Getränken vorhanden. Leider hat sich die Nahrungsmittelindustrie in den letzten Jahren mit wachsender Begeisterung auf Zucker gestürzt. Kaum ein Produkt, dass ohne Zucker auskommt. Hier ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong>Dr. Oetker Pizza &#8222;Die Ofenfrische&#8220; DIAVOLO    14,6 g Zucker</strong></li>
<li><strong>Golden Toast American Sandwich 750g           26,25 g Zucker</strong></li>
<li><strong>McDonalds Big Mac                                                      8 g Zucker</strong></li>
<li><strong>Homann Budapester Salat 200g                             13 g Zucker</strong></li>
<li><strong>Pepsi Cola 0,5 Liter                                                  54,6 g Zucker</strong></li>
</ul>
<p>In der Nahrungsmittelindustrie wird Zucker hauptsächlich eingesetzt um den Produkten Geschmack zu verleihen. Nachdem Fett verpönt ist, muss Zucker als Geschmacksträger herhalten. Ansonsten würden die meisten Kreationen wie Karton schmecken. Weiterhin verlängert Zucker die Haltbarkeitsdauer der Produkte, das sogenannte &#8222;<strong style="color: #000000; font-size: medium; font-style: normal;">shelf life</strong>&#8220; Regalleben. Supermärkte sind nicht an Produkten interessiert, die nur eine kurze Haltbarkeitsdauer haben. Am liebsten sind Ihnen die Produkte, die jahrelang haltbar sind. Die konservierende Wirkung von Zucker ist da ideal. Lesen Sie beim nächsten Einkauf einmal die Nährwertangaben. In diesen steht wie viel Zucker im Produkt enthalten ist. Aber Vorsicht: Rechnen Sie den Zucker auf die ganze Packung um, nicht auf die sogenannten Portionen oder auf 100 Gramm. Pepsi gibt für sein Produkt Pepsi Cola mit 27,3 Gramm Zucker pro Portion (250 ml) an. Die kleinste Verkaufseinheit sind aber 500 ml. Mit diesen Tricks werden hohe Zuckermengen optisch verkleinert. <a name="naturzucker"></a></p>
<h3>Natürlicher Zucker ist nicht besser</h3>
<p>Wenn es um Getränke geht, sind viele Menschen der Meinung ein Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz wäre gesund. Dies ist leider ein Irrtum. Ein halber Liter <strong style="color: #000000; font-size: medium; font-style: normal;">Valensina Orange-Mango-Ananas </strong>hat<strong style="color: #000000; font-size: medium; font-style: normal;"> 52,0 g Zucker. </strong>Damit ist die Zuckermenge fast identisch mit Pepsi Cola. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob der Zuckeranteil zugesetzt oder im Produkt von Haus aus enthalten ist. Der Stoffwechselvorgang im Körper bleibt der gleiche. Oft sind die natürlichen Zucker noch schädlicher, wie im Beispiel von Agavendicksaft: Weißer Haushaltszucker besteht chemisch gesehen aus einem Molekül Glukose („Traubenzucker“) und einem Molekül Fruktose („Fruchtzucker“).</p>
<p>Bei der Verdauung wird Zucker in diese beiden Moleküle gespalten, so daß er wie ein 50/50-Gemisch aus Glukose/Fructose wirkt. Glukose ist der Grundbaustein für Stärke, also für die meisten Kohlenhydrate und daher in normalen Mengen harmlos. Es ist die Fruktose, die den Zucker schädlich macht: Fruktose wird über die Leber verstoffwechselt. Die dabei anfallenden Abfallprodukte (u.a. auch Harnsäure) sind für den Körper problematisch und können langfristig zu verschlechterten Blutfettwerten, Übergewicht („Metabolisches Syndrom“), Gelenkschmerzen (auch Gicht), Leberschäden (Leberzirrhose) und anderen Schäden führen. Fruktose löst kein Sättigungsgefühl aus, Sie haben ständig Hunger. Fruktose ist für die Leber ähnlich schädlich wie Alkohol, die langfristigen Auswirkungen von Fruktose auf den menschlichen Körper sind zum Großteil die gleichen wie beim Alkohol. Agavendicksaft enthält bis zu 80 Prozent mehr Fruktose als normaler Haushaltszucker. Die negativen Eigenschaften von Fruktose kumulieren sich hier, auch wenn Fruktose süßer ist als Zucker. <a name="fruchtzucker"></a></p>
<h3>Zucker in Früchten</h3>
<p>Zucker in Früchten wirkt genauso wie Haushaltszucker. Allerdings nehmen Sie normalerweise nicht diese Zuckermengen zu sich. Ein Liter Orangensaft ist problemlos getrunken, aber mit den 2,5 kg Orangen, die dafür nötig sind, werden Sie wahrscheinlich Ihre liebe Mühe haben. Außerdem nehmen Sie noch Balaststoffe auf, die den Abbau des Zuckers verlangsamen. Trotzdem ist es ratsam, stark zuckerhaltige Früchte nur gelegentlich zu Essen. Auf Trockenobst sollten Sie soweit möglich verzichten. Auch hier ist das Verhältnis Frucht zu Zucker ungünstig.   Bild: ©rgbstock.com</p>
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